Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich
Diese Bedingungen gelten für alle Verträge zwischen Kölsche Schlüsseldienst (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Auftraggeber über Schlüsseldienstleistungen. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur wirksam, wenn der Auftragnehmer ihnen schriftlich zustimmt.
§ 2 Zustandekommen des Vertrags
Der Vertrag kommt durch die telefonische oder schriftliche Beauftragung und deren Annahme zustande. Der Auftragnehmer nennt vor der Anfahrt auf Grundlage der Angaben des Auftraggebers einen verbindlichen Preis.
Weichen die Verhältnisse vor Ort wesentlich von den Angaben ab, teilt der Auftragnehmer dies vor Arbeitsbeginn mit und nennt den geänderten Preis. Die Arbeit wird erst nach erneuter Zustimmung des Auftraggebers aufgenommen.
§ 3 Berechtigungsnachweis
Vor jeder Türöffnung weist der Auftraggeber durch amtlichen Lichtbildausweis oder in anderer geeigneter Weise nach, dass er zum Zutritt berechtigt ist. Ohne diesen Nachweis wird die Öffnung nicht durchgeführt; in diesem Fall ist die Anfahrtspauschale zu zahlen.
§ 4 Preise und Zuschläge
Es gelten die auf der Preisseite veröffentlichten Preise. Sie verstehen sich einschließlich Anfahrt innerhalb des Stadtgebiets Köln und einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Folgende Zuschläge können hinzukommen:
- Montag bis Freitag, 9–18 Uhr: kein Zuschlag
- Arbeitszeit über 10 Minuten, je angefangene 10 Minuten: 15 €
- Samstag: 10 €
- Ab 18:00 Uhr: 10 €
- Ab 20:00 Uhr: 30 €
- Ab 22:00 Uhr: 60 €
- Ab 0:00 Uhr: 89 €
- Sonn- und Feiertage: 30 €
- Stornierung bei Anfahrt oder vor Ort: 50 €
Weitere Zuschläge werden nicht erhoben. Kann die Tür aus Gründen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat, nicht geöffnet werden, wird ausschließlich die Anfahrtspauschale von 29 € berechnet.
§ 5 Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbraucher haben bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Die Frist beginnt mit Vertragsschluss.
Zum Widerruf genügt eine eindeutige Erklärung an die im Impressum genannte Anschrift oder E-Mail-Adresse.
Ausnahme: Nach § 312g Abs. 2 Nr. 11 BGB besteht kein Widerrufsrecht bei dringenden Reparatur- oder Instandhaltungsarbeiten, zu denen der Verbraucher den Auftragnehmer ausdrücklich aufgefordert hat. Diese Ausnahme erfasst nur die ausdrücklich verlangte Leistung — für darüber hinausgehende Leistungen oder gelieferte Ersatzteile bleibt das Widerrufsrecht bestehen.
Verlangt der Verbraucher ausdrücklich, dass vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung begonnen wird, schuldet er bei Widerruf Wertersatz für die bis dahin erbrachte Leistung.
§ 6 Zahlung
Die Vergütung ist nach Abschluss der Arbeiten fällig. Gezahlt werden kann per EC- oder Kreditkarte, in bar oder auf Rechnung innerhalb von 14 Tagen. Über jede Zahlung wird unaufgefordert eine Rechnung mit aufgeschlüsselten Einzelposten erteilt.
§ 7 Gewährleistung und Haftung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Für gelieferte Teile beträgt die Gewährleistungsfrist gegenüber Verbrauchern zwei Jahre.
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet er nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Ist zur Öffnung technisch zwingend eine Beschädigung erforderlich, wird der Auftraggeber zuvor darauf hingewiesen. Ein in diesem Fall eintretender Schaden ist kein Mangel.
§ 8 Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt.